City Triathlon Braunatal – ein Rennbericht

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Wir waren zwar nicht die schnellsten, hatten dafür aber die lautesten und besten Supporter dabei!

Wir waren zwar nicht die schnellsten, hatten dafür aber die lautesten und besten Supporter dabei!

(Wiesbaden / Veronika Hamminger) Rennbericht zum letzten Ligarennen der Damen beim City Triathlon Braunatal am 04. September 2016 Eine Woche vor dem Start des letzten Ligawettkampfes, gab es eine große Verletzungs- und Krankheitswelle bei den SCW-Liga-Damen. Von Erkältung über Medikamentenunverträglichkeit bis hin zu Fußproblemen war alles vertreten. Der Rest der Mädels wanderte am Jakobsweg, war im Urlaub, startete bei einer Langdistanz oder hatte kein passendes Fahrrad. Es blieb also bis zuletzt spannend, wie die finale Startaufstellung aussehen wird. Fix waren lange nur die Vronis am Start. Unser Vorstand Alex holte sich die medizinische Freigabe und war unter Vorbehalt nun auch dabei. Simone gesellte sich als 4. Teammitglied noch mit dazu. Sie hoffte aber insgeheim, dass beim Start alle fit sind und sie nur zum Anfeuern mit dabei ist. Daher hatte sie auch gleich mal unterbewusst ihre Schwimmbrille und ihre Laufschuhe zu Hause gelassen ;-). Pünktlich um 04:00 Uhr wurden wir per WhatsApp von unserem Supporter und Fahrer Frank mit „Raceday“ geweckt. Ab 05:00 wurden alle eingesammelt und los ging’s im voll bepackten Partybus nach Nordhessen. Und damit der Frank nicht so alleine ist mit dem Mädelshaufen, gesellte sich noch Supporter Willy dazu. Zentrum der Veranstaltung war das Parkstadion Baunatal. Wir staunten bei der Ankunft nicht schlecht, da selbst die Landeshauptstadt kein so schönes und großes Sportstadion vorzuweisen hat. Der Triathlon wurde über die Sprintdistanz als Teamwettbewerb durchgeführt. Das bedeutet, dass vier Mädels an den Start gehen und 3 Mädels gemeinsam ins Ziel kommen müssen. Der Zeitabstand zwischen den Teammitgliedern darf dabei nicht größer als 45 Sekunden sein, der Vierte kann im Notfall zurückgelassen werden. Nach dem üblichen Prozedere mit Unterlagen abholen und Wettkampfbesprechung, checkten wir vier unseren Triathlon-Krimskrams bei feucht fröhlichem Regenwetter ein. Der Plan war, dass wir alle vier an den Start gehen und dass wir im Rennen dann Simone entscheiden lassen ob und wenn ja, wann Sie das Team verlässt. Die zu Hause gelassene Schwimmbrille war schnell organisiert und die Alltagsturnschuhe mussten nun auch als Laufschuhe herhalten. Während die Vronis und Simone das Kuchenbuffet genau inspizierten, glich Alex ihre Gesichtsfarbe nach und nach dem regengrauen Himmel an. Schnell war klar, sie kann doch noch nicht an den Start gehen – auch wenn wir da einiges an Überzeugungsarbeit leisten mussten, aber die Gesundheit geht vor. Unser Vorstand ging mit guten Beispiel voran und checkte den zuvor eingecheckten Krimskrams wieder aus. Aus war somit aber auch der gemütliche Teil für Simone, da klar war, dass sie mit uns ins Ziel kommen musste, damit wir in der Wertung bleiben. Geschwommen sind wir im Sportbad Baunatal, wobei jede eine Mannschaft auf einer Bahn geschwommen ist. Vroni übernahm die gesamte Führungsarbeit, während Simone und Vröni gemütlich im Wasserschatten blieben. Wir schlugen als 09. Mannschaft an. Nach dem Schwimmen ging es wieder zurück zum Parkstadion. Nach einer Pause folgte ein 2. Start vor der Wechselzone. Dabei starteten die Teilnehmer in der Reihenfolge der Schwimmergebnisse und mit deren Zeitabständen. Nun ging es auf die Radstrecke, bei der 3 Runden zu absolvieren waren. Am Rad übernahm Vröni die Führungsarbeit und erfreute sich, dass Simone nach zwei Aufwärmrunden so richtig in Fahrt kam. Von Hinten waren nun nur mehr die Wünsche „schneller, schneller, noch schneller“ zu vernehmen. Eine Damenmannschaft konnten wir gleich zu Beginn überholen und somit erreichten wir als 8. Damenteam die Wechselzone. Nun galt es noch 3 Runde durch und um das Stadion zu laufen. Simone graute nun schon vor den gemeinsamen fünf Laufkilometern mit den flinken Vronis. Nicht mal die Aussicht auf das dreimalige Durchqueren des Discotunnels konnten Sie aufmuntern, dafür aber hoffentlich der Entschädigungskuchen für die Strapazen. By the way: Renate – hast du schon ein passendes Rezept für die Sachertorte gefunden? Seitenstechen ab Kilometer 1 machten die Mission auch nicht leichter, jedoch das Anschieben der Beiden Vronis. Nach einem spannenden Zielsprint, in dem wir uns noch ein Duell mit den Damen der „Eintracht Frankfurt e.V. II“ lieferten, erreichten wir glücklich und mit Platz 11. das Ziel. Dies ergibt eine Liga-Gesamtplatzierung von Platz 6. Wir waren zwar nicht die Schnellsten, hatten dafür aber die lautesten und besten Supporter, die den ganzen Tag mit Helfen, Brüllen und mit Kuhglocken läuten beschäftigt waren. Herzlichen Dank an Frank, Willy und Alex!
Immer schön zusammenbleiben Ladies

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